Institut

Willkommen auf der Homepage des Instituts für psychiatrische Begutachtung in Stuttgart, Kirchstraße 6.

Unsere unabhängig und selbstständig geführte Gutachtenpraxis befindet sich in der Stadtmitte von Stuttgart unmittelbar am Marktplatz. Unter der Leitung von Herrn Prof. Täschner und Frau Dr. Holtschmidt-Täschner führen wir Begutachtungen bei den verschiedenen Fragestellungen der forensischen Psychiatrie durch.

Wir erstatten Gutachten u. a. in Strafsachen zur Schuld- und Verhandlungs-, aber auch zur Haftfähigkeit. Wir beurteilen die Prognose von Straftätern, aber auch das Vorliegen der Voraussetzungen zur Unterbringung im Maßregelvollzug und die Glaubwürdigkeit von Zeugen.

In Zivilsachen untersuchen und beurteilen wir die Prozessfähigkeit und die Geschäftsfähigkeit, letztere auch als Testierfähigkeit in Erb- und Nachlasssachen.

Bei der Frage nach dem Sorge- und Umgangsrecht untersuchen wir die Eltern auf ihre Erziehungsfähigkeit hin und erstatten Gutachten auch im Scheidungsfolgenrecht zur Arbeits- und Erwerbsfähigkeit.

Für die Arbeitsgerichte werden wir im Hinblick auf Kündigungsfragen und die Geschäftsfähigkeit bei Vertragsabschluss tätig.

Bei der wachsenden Zahl alter Menschen in der Bevölkerung wird auch immer öfter die Frage des Vorliegens der Voraussetzungen zur Errichtung einer gesetzlichen Betreuung oder zur Unterbringung in ein geschlossenes Heim an uns herangetragen.

Sowohl im strafrechtlichen als auch im verwaltungsrechtlichen Verfahren befassen wir uns mit der Frage der Fahreignung. Dazu liegt die verkehrsmedizinische Zusatzqualifikation beim Leiter des Instituts.

Spezielle verwaltungsrechtliche Probleme sind im Bereich des Waffengesetzes, der Wehr- und Zivildienstauglichkeit und der Sozialhilfeberechtigung zu bearbeiten. Auch disziplinarrechtliche Fragestellungen bei Beamten sind Gegenstand unserer Beurteilung, vor allem im Umkreis von Sucht und psychischer Krankheit und deren Auswirkung auf die Diensttauglichkeit.

Ein großer Teil unserer Aktivitäten fällt in das Gebiet des Sozialrechts. Wir erstatten häufig Gutachten im Rahmen der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Unfallversicherung und im weiteren sozialen Entschädigungsrecht, etwa nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) oder dem Opferentschädigungsgesetz (OEG).

Gutachtliche Fragen gilt es auch im Bereich des Schwerbehindertengesetzes und der privaten Assekuranz zu beurteilen, z. B. bei der Frage nach der Berufsunfähigkeit oder beim Suizid bei bestehender Lebensversicherung, aber auch allgemein bei allen Zusammenhangsfragen zwischen einer Schädigung der Gesundheit und auslösenden Faktoren.

Im Institut werden auch sexualmedizinische Fragestellungen bearbeitet, etwa im Rahmen der Transsexualität oder der Pädophilie, ferner bei Störungen, etwa von der Art des Exhibitionismus. Wir befassen uns auch mit Tätern, denen Tötung aus sexueller Aggression, Notzucht und Vergewaltigung vorgeworfen werden.

Im Rahmen aller Begutachtungen durch Mitarbeiter unseres Instituts werden in der Regel neurologische, neuropsychologische und ergänzende, etwa radiologische oder neurophysiologische Untersuchungsergebnisse in die Beurteilung mit einbezogen.